Weser-Ems-Cup: Etwas weniger Beteiligung

radcross.de - Redaktion am 16.01.2011 - 12:41 Uhr
Nun ist der 11. Weser-Ems-Cup 2010/2011 schon wieder Geschichte. Es war wieder eine sehr gelungene Serie mit insgesamt 420 Startern, die zu mindestens an einem Lauf teilgenommen haben. Insgesamt kamen zu den acht Veranstaltungen 1.472 Fahrer, was einen Durchschnitt von knapp 180 Sportlern pro Lauf entspricht. Das sind zwar ein paar weniger als in den vergangenen Jahren, aber das hängt wohl mit einer schwächeren Beteiligung im Nachwuchsbereich zusammen, da in den Klassen U 15 bis zur U 19 knapp 30 Fahrer weniger zu den Rennen gekommen sind.

Ein paar Veranstaltungen haben auch unter dem Wetter gelitten, was meistens aber nicht an der vorhandenen Strecke lag, sondern an der beschwerlichen Anfahrt. Der Dank gilt als erstes allen Fahrern, Veranstaltern und Kommissären, ohne die es diese Serie in diesem Umfang gar nicht geben würde.

In diesem Jahr begann die Serie am 10. Oktober mit dem ersten Lauf in Engter am Sportplatz. Dort gab es einen neuen Teilnehmerrekord, die der TUS Bramsche dort begrüßen durfte. 236 Sportler waren zum Auftakt nach Engter gekommen. Dann ging es weiter zu einem neuen Veranstalter mit dem SV Blau- Weiß Dörpen auf der schon erprobten Runde Rund um das Erholungsgebiet Surwolder Wald in Surwold. Die Strecke war in einem guten Zustand und einige Fahrer waren schon über den Schlußanstieg überrascht. Dort kamen fast 200 Sportler.

Anfang November ging es nach Osnabrück zum Attersee. Dort hatte die RRG Osnabrück wieder eine abwechslungsreiche Strecke abgesperrt. Auch dort konnten über 200 Fahrer am Start begrüßt werden. Am 21. November 2010 ging es in Cloppenburg auf der schon seit über 30 Jahren bestehende Strecke in den Bührener Tannen weiter. Ausrichter war hier der MSC Radsport Cloppenburg. Leider hatte die Technik dort nicht den Ansprüchen folge geleistet und das Stromaggregat gab seinen Geist auf. Doch es konnte mit einem Megafon vom Streckensprecher Harald Kolodzy doch noch einigermaßen über die Runden gebracht werden. Dort waren auch über 200 Fahrer am Start.

Am Lohner Grevingsberg wurde die Serie am 28. November fortgesetzt. Diese Strecke wurde von der RSG Lohne- Vechta abgesteckt. Dort war bei Temperaturen von acht Grad unter Null die Teilnehmerzahl mit 180 nicht ganz im Schnitt der vorangegangenen Rennen. Unter dem Wetter litt auch die Veranstaltung am 5. Dezember in Rheine. Auch in diesem Jahr wurden hier gleichzeitig auch die Landesmeisterschaften Nordrhein- Westfalen ausgefahren. Die Vertreter des Landesverbandes waren sehr froh und auch zufrieden, dass der PRC Emsstern Rheine auch dieses Jahr die Meisterschaft übernommen haben.

Am 12. Dezember ging der siebte Lauf des 11. Weser- Ems Cup 2010/11 in Syke- Barrien über die Bühne. Dort war der Ausrichter der RSV Bruchhausen- Vilsen. Hier konnten wieder fast 190 Fahrer am Start begrüßt werden. Bei dieser Veranstaltung konnte auch der Sponsor der Serie, die Firma Stadler Bremen mit einem Stand begrüßt werden und auch der Geschäftsführer Herr Zeiseweis nahm sich die Zeit, um dort vor Ort zu sein. Auch er ist mit der Entwicklung des Weser-Ems Cup sehr gut zufrieden.

Dann kam eine fast vier Wochen lange Pause, was mit Weihnachten und einigen Rennen des SKS-Deutschland-Cup im Norden zu tun hatte. Das Finale wurde am 15. Januar in Bramsche- Hesepe als Sprintrennen ausgetragen. Der TUS Bramsche hatte sich wieder eine Reiterhalle angemietet und seine Brücke aufgebaut. Leider kamen nicht so viele Sportler zu diesem letzten Lauf nach Bramsche, was wohl daran lag, dass bei den meisten nach den Deutschen Meisterschaften die Luft nach der Crosssaison raus war. Es konnten knapp 130 Fahrer zu diesem Finale begrüßt werden. Das Sprintrennen fing morgens mit einer Zeitqualifikation für alle Fahrer an. Danach wurde in verschiedenen 4er Läufen die Finalplätze ausgefahren. Es war ein sehr langer Renntag mit über acht Stunden Action. Es gab von allen Sportlern nur positive Antworten, obwohl es immer wieder lange Wartezeiten für den nächsten Lauf gegeben hat. Dies lag aber daran, dass alle Klasse die Möglichkeit bekamen, sich dort zu messen. So konnte zwischen den Läufen immer wieder das eine oder andere Gespräch geführt werden, was sonst bei einigen Rennen zu kurz kommt.