Weltcup Koksijde: Hanka Kupfernagel Vierte
René Penno am 28.11.2009 - 14:01 Uhr
Hanka Kupfernagel (Stevens-Itera) ist bei ihrem zweiten Weltcuprennen in diesem Winter auf Rang vier gefahren. Beim Cross-Weltcup im belgischen Koksijde musste die Deutsche Meisterin den Sieg der Niederländerin Marianne Vos überlassen.
Die Weltmeisterin verwies im Sprint ihre Landsfrau Daphny van den Brand auf Rang zwei, Dritte wurde Katie Compton aus den USA. Compton verteidigte damit ihre Führung im Gesamtweltcup nach drei Rennen. Während des Rennens hinterließ vor allem Daphny van den Brand einen starken Eindruck. Sowohl in den technischen Passagen als auch dort, wo Kraft und Kondition gefragt waren, verlor die Niederländerin die Konkurrenz mehrmals vom Hinterrad. Erst im Sprint musste sie Marianne Vos den Vortritt lassen.
Hanka Kupfernagel konnte nur in der Anfangsphase des Rennens mit der Spitze mithalten. In der ersten Runde sorgte die Deutsche Meisterin, die sich in diesem Winter ganz auf die Weltmeisterschaften in Tabor (Tschechien) konzentriert, noch selbst für das Tempo, ehe sie im weiteren Verlauf die beiden Niederländerinnen ziehen lassen musste. In der vorletzten der fünf Runden musste Kupfernagel auch Katie Compton passieren lassen. „Aber ich bin zufrieden mit meinem Rennen“, sagte Hanka Kupfernagel, die unter der Woche noch mit einer Magen-Darm-Infektion zu kämpfen hatte. „Ich hatte einen ziemlich guten Start aus der zweiten Reihe und war überraschenderweise gleich ganz vorn und konnte mir eine gute Linie aussuchen“, so die Deutsche Meisterin weiter. In der zweiten Runde aber büßte Hanka Kupfernagel die Spitze ein. „In einer Sandpassage ist mir ein kleines Missgeschick passiert und ich hatte eine kleine Lücke“, schilderte Kupfernagel die Phase, in der sich Vos und van den Brandt absetzen konnten. „Dann kam auch noch Katie Compton von hinten angesegelt und bin mit ihr eine halbe Runde mitgefahren.“ Im Sand musste Hanka Kupfernagel die im Weltcup führende Amerikanerin ebenfalls ziehen lassen und belegte in Koksijde Rang vier, nachdem sie in Nommay mit einem sechsten Rang in die Saison gestartet war.
Ein Tscheche schlägt die Belgier
Im Rennen der Elite blieb es spannend bis zum Schluss. Schon früh hatten sich die Favoriten an der Spitze gefunden und bestimmten den weiteren Rennverlauf. Übrig blieb eine sechsköpfige Spitzengruppe um Sven Nys, den Weltmeister Niels Albert und Zdenek Stybar. Bis in die letzten Runde hatte Nys versucht sich abzusetzen, allerdings genauso vergeblich wie zuvor auch Albert. Im Sprint der Spitzengruppe hatte Zdenek Stybar die schnellsten Beine, obwohl er schon früh im Rennen die Initiative ergriffen hatte. Der Tscheche verwies Sven Nys und Klaas Vantornout.
Bester Deutscher wurde Johannes Sickmüller auf Rang 33. „Heute wäre sicher mehr drin gewesen, ein Platz unter den besten 25 war möglich“, haderte der Wahl-Hamburger. Wenige Meter nach dem Start war Sickmüller in einen Sturz verwickelt wurden und blieb im Lenker des Konkurrenten hängen. Erst als Vorletzter konnte er seine Fahrt fortsetzen und machte im weiteren Verlauf wieder Plätze gut. „Das war ärgerlich. Zumal ich gemerkt habe, dass ich gute Beine hatte heute. Aber hätte, wenn und aber zählt nicht. Morgen geht’s in Gieten weiter“, blickt Johannes Sickmüller nach vorn.
Zuvor hatte Gert-Jan Bosman, Michiel van der Heijden und David van der Poel im Rennen der Junioren für einen niederländischen Triumph gesorgt. Als bester Deutscher platzierte sich Wenzel Böhm-Gräber (RSC Wiesbaden) als 28. direkt vor Jannick Geisler und Julian Lehmann (beide Stevens Racing-Team). Das Rennen der U23 gewann der Belgier Jim Aernouts vor seinem Landsmann Tom Meeusen und Arnaud Jouffroy aus Frankreich. Auf den Rängen 14 und 18 kamen Marcel Meisen (Kuota-Indeland) und Sascha Weber (Stevens Racing-Team) noch in die Top 20.
Die Weltmeisterin verwies im Sprint ihre Landsfrau Daphny van den Brand auf Rang zwei, Dritte wurde Katie Compton aus den USA. Compton verteidigte damit ihre Führung im Gesamtweltcup nach drei Rennen. Während des Rennens hinterließ vor allem Daphny van den Brand einen starken Eindruck. Sowohl in den technischen Passagen als auch dort, wo Kraft und Kondition gefragt waren, verlor die Niederländerin die Konkurrenz mehrmals vom Hinterrad. Erst im Sprint musste sie Marianne Vos den Vortritt lassen.
Hanka Kupfernagel konnte nur in der Anfangsphase des Rennens mit der Spitze mithalten. In der ersten Runde sorgte die Deutsche Meisterin, die sich in diesem Winter ganz auf die Weltmeisterschaften in Tabor (Tschechien) konzentriert, noch selbst für das Tempo, ehe sie im weiteren Verlauf die beiden Niederländerinnen ziehen lassen musste. In der vorletzten der fünf Runden musste Kupfernagel auch Katie Compton passieren lassen. „Aber ich bin zufrieden mit meinem Rennen“, sagte Hanka Kupfernagel, die unter der Woche noch mit einer Magen-Darm-Infektion zu kämpfen hatte. „Ich hatte einen ziemlich guten Start aus der zweiten Reihe und war überraschenderweise gleich ganz vorn und konnte mir eine gute Linie aussuchen“, so die Deutsche Meisterin weiter. In der zweiten Runde aber büßte Hanka Kupfernagel die Spitze ein. „In einer Sandpassage ist mir ein kleines Missgeschick passiert und ich hatte eine kleine Lücke“, schilderte Kupfernagel die Phase, in der sich Vos und van den Brandt absetzen konnten. „Dann kam auch noch Katie Compton von hinten angesegelt und bin mit ihr eine halbe Runde mitgefahren.“ Im Sand musste Hanka Kupfernagel die im Weltcup führende Amerikanerin ebenfalls ziehen lassen und belegte in Koksijde Rang vier, nachdem sie in Nommay mit einem sechsten Rang in die Saison gestartet war.
Ein Tscheche schlägt die Belgier
Im Rennen der Elite blieb es spannend bis zum Schluss. Schon früh hatten sich die Favoriten an der Spitze gefunden und bestimmten den weiteren Rennverlauf. Übrig blieb eine sechsköpfige Spitzengruppe um Sven Nys, den Weltmeister Niels Albert und Zdenek Stybar. Bis in die letzten Runde hatte Nys versucht sich abzusetzen, allerdings genauso vergeblich wie zuvor auch Albert. Im Sprint der Spitzengruppe hatte Zdenek Stybar die schnellsten Beine, obwohl er schon früh im Rennen die Initiative ergriffen hatte. Der Tscheche verwies Sven Nys und Klaas Vantornout.
Bester Deutscher wurde Johannes Sickmüller auf Rang 33. „Heute wäre sicher mehr drin gewesen, ein Platz unter den besten 25 war möglich“, haderte der Wahl-Hamburger. Wenige Meter nach dem Start war Sickmüller in einen Sturz verwickelt wurden und blieb im Lenker des Konkurrenten hängen. Erst als Vorletzter konnte er seine Fahrt fortsetzen und machte im weiteren Verlauf wieder Plätze gut. „Das war ärgerlich. Zumal ich gemerkt habe, dass ich gute Beine hatte heute. Aber hätte, wenn und aber zählt nicht. Morgen geht’s in Gieten weiter“, blickt Johannes Sickmüller nach vorn.
Zuvor hatte Gert-Jan Bosman, Michiel van der Heijden und David van der Poel im Rennen der Junioren für einen niederländischen Triumph gesorgt. Als bester Deutscher platzierte sich Wenzel Böhm-Gräber (RSC Wiesbaden) als 28. direkt vor Jannick Geisler und Julian Lehmann (beide Stevens Racing-Team). Das Rennen der U23 gewann der Belgier Jim Aernouts vor seinem Landsmann Tom Meeusen und Arnaud Jouffroy aus Frankreich. Auf den Rängen 14 und 18 kamen Marcel Meisen (Kuota-Indeland) und Sascha Weber (Stevens Racing-Team) noch in die Top 20.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: Cyclocross Weltcup - Koksijde, Belgien | |
| Website des Radsport-Weltverbandes UCI | |
| Website des Weltcups in Koksijde |
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