Ole Quast: Frankfurt wird das Richtmaß
René Penno am 01.12.2011 - 16:20 Uhr
Wenn am Sonntag zum 37. Mal der Frankfurter Radcross gestartet wird, geht es wieder um Punkte für den SKS-Deutschland-Cup und auch um Punkte für die Rangliste des Radsport-Weltverbandes (UCI). Letztere sind zwar nicht uninteressant, für Ole Quast aber dürften die Punkte für die nationale Rennserie eine größere Rolle spielen. Der Hamburger führt derzeit die Gesamtwertung des Deutschland-Cup an und will die Spitze jetzt auch bis zum Schluss verteidigen.
Aber Punkte hin und Punkte her – Frankfurt ist immer ein wichtiges Rennen. „Es wird ein erstes Richtmaß in dieser Saison“, sagt Quast, der sich seit Beginn der Crosssaison in der Elite behaupten muss. Als Deutscher Meister hat er sich aus der U23 verabschiedet, jetzt will Ole Quast bei der Elite Fuß fassen. Deshalb ist das Rennen am Bornheimer Hang wichtig, weil dort im Prinzip alle da sind, die internationale Konkurrenz eingeschlossen.
Es hat sich einiges geändert bei Ole Quast. Seinen Wohnsitz hat er von Hamburg nach Wangen im Allgäu verlegt, dort hat Quast eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation beim Paketdienstleister DPD begonnen und nun will sich der 22-Jährige in der Elite behaupten. Übermäßig eingeschlagen sei er noch nicht, sagt Ole Quast. „Man merkt schon, wenn es hart auf hart kommt“, musste der Hamburger in den besonderen Situationen eines Rennens ausmachen, wenn es drauf ankommt, reagieren zu können. „Aber ich dachte, es kommt schlechter“, sagt er. Immerhin steht er jetzt mitten im Leben; er muss Ausbildung, eigene Wohnung und Training unter einen Hut bringen. Ole Quast scheint das gut im Griff zu haben.
„Es ist ja auch alles super gelaufen“, blickt er auf die letzten Monate zurück. Über den Olympiastützpunkt in Freiburg habe er den Ausbildungsplatz bekommen. Bei dieser Chance hatte Quast gar nicht lange überlegt. Jetzt, nachdem er sich neu organisiert hat, soll es auch sportlich wieder aufwärts gehen. Die Spitze im Deutschland-Cup soll dabei nur eine Zwischenstation sein, egal wie es am Ende ausgeht. Die Deutschen Meisterschaften sind das große Ziel in dieser Saison, und natürlich die Weltmeisterschaften. Obwohl das alles andere als einfach wird. „Wir haben eine verdammt starke Elite“, weiß Ole Quast, was ihn in Kleinmachnow im Januar erwartet. Trotzdem: „Es soll in Richtung Medaillen gehen!“ Tiefstapelei sieht anders aus. Ole Quast ist selbstbewusst, er weiß was er kann – und kann in Kleinmachnow durchaus für eine Überraschung sorgen. Und dann auch dafür, dass es mit einer Nominierung für die Weltmeisterschaft klappt. Das ist das nächste erklärte Ziel. Und Frankfurt ist das erste Richtmaß auf dem Weg dahin.
Aber Punkte hin und Punkte her – Frankfurt ist immer ein wichtiges Rennen. „Es wird ein erstes Richtmaß in dieser Saison“, sagt Quast, der sich seit Beginn der Crosssaison in der Elite behaupten muss. Als Deutscher Meister hat er sich aus der U23 verabschiedet, jetzt will Ole Quast bei der Elite Fuß fassen. Deshalb ist das Rennen am Bornheimer Hang wichtig, weil dort im Prinzip alle da sind, die internationale Konkurrenz eingeschlossen.
Es hat sich einiges geändert bei Ole Quast. Seinen Wohnsitz hat er von Hamburg nach Wangen im Allgäu verlegt, dort hat Quast eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation beim Paketdienstleister DPD begonnen und nun will sich der 22-Jährige in der Elite behaupten. Übermäßig eingeschlagen sei er noch nicht, sagt Ole Quast. „Man merkt schon, wenn es hart auf hart kommt“, musste der Hamburger in den besonderen Situationen eines Rennens ausmachen, wenn es drauf ankommt, reagieren zu können. „Aber ich dachte, es kommt schlechter“, sagt er. Immerhin steht er jetzt mitten im Leben; er muss Ausbildung, eigene Wohnung und Training unter einen Hut bringen. Ole Quast scheint das gut im Griff zu haben.
„Es ist ja auch alles super gelaufen“, blickt er auf die letzten Monate zurück. Über den Olympiastützpunkt in Freiburg habe er den Ausbildungsplatz bekommen. Bei dieser Chance hatte Quast gar nicht lange überlegt. Jetzt, nachdem er sich neu organisiert hat, soll es auch sportlich wieder aufwärts gehen. Die Spitze im Deutschland-Cup soll dabei nur eine Zwischenstation sein, egal wie es am Ende ausgeht. Die Deutschen Meisterschaften sind das große Ziel in dieser Saison, und natürlich die Weltmeisterschaften. Obwohl das alles andere als einfach wird. „Wir haben eine verdammt starke Elite“, weiß Ole Quast, was ihn in Kleinmachnow im Januar erwartet. Trotzdem: „Es soll in Richtung Medaillen gehen!“ Tiefstapelei sieht anders aus. Ole Quast ist selbstbewusst, er weiß was er kann – und kann in Kleinmachnow durchaus für eine Überraschung sorgen. Und dann auch dafür, dass es mit einer Nominierung für die Weltmeisterschaft klappt. Das ist das nächste erklärte Ziel. Und Frankfurt ist das erste Richtmaß auf dem Weg dahin.
Fotoserie: Ole Quast: Frankfurt wird das Richtmaß
Weiterführende Informationen:
| Website von Ole Quast |






