Mountainbikerennen zum Muttertag: Zweites Rennen MDC-XC in Oberhof

radcross.de - Redaktion am 10.05.2011 - 09:44 Uhr
Der thüringische Wintersportort zeigte sich an diesem Muttertag von seiner sonnigen Seite und lockte annähernd 200 Starter in unterschiedlichen Altersklassen an. Oberhof konnte damit seine Teilnehmerzahlen vom vergangenen Jahr steigern und an den Erfolg des ersten Laufes des MDC-XC in Bautzen anknüpfen.

Mit 1,8 Kilometern ist die Rundstrecke in Oberhof mit Abstand die Kürzeste der mitteldeutschen Mountainbikerennserie und damit extrem schnell. Dank der Bemühungen des 1. Suhler MTB-Club und vieler Helfer sind im Waldgebiet unmittelbar am Sporthotel Oberhof neue Anlieger und Wellen entstanden. Den Zuschauern wird dabei unmittelbar im Start- und Zielbereich die Möglichkeit gegeben, die Fahrer hautnah zu erleben. An den Abfahrten hat auch die Deutsche Meisterin im Downhill Harriet Rücknagel gefallen gefunden. „Vor der Saison wollte ich dieses Rennen „Just for Fun“ mitfahren und war begeistert von der heutigen Organisation“, so die Drittplazierte im Damenrennen. Am kommenden Wochenende beginnt Rücknagel ihre neue Saison in Todtnau bei Freiburg, so dass sie bei den kommenden Cross-Country Rennen nicht am Start stehen wird. „Ich kann mir aber vorstellen, dass ich gegen Ende der Saison noch ein MDC Rennen mitfahre“, so die Downhillerin.

Bereits um neun Uhr zeigte sich Oberhof mit sonnigem Himmel und Temperaturen um die 18 Grad. Die Biker der verschiedenen Altersklassen traten zu unterschiedlichen Zeiten an. Die Masters setzten wieder um 10 Uhr den Beginn der zweiten MDC-Station. Die Rennen gestalteten sich vom Start weg sehr spannend, da sich die Biker bereits in der Startloop eine gute Ausgangsposition für das Rennen sichern mussten. Nach circa fünfzig Metern fuhren die Biker in eine Spitzkehre, der nach weiteren dreißig Metern eine Schikane in Form von Anliegern folgte. Die Fahrer konnten diese nur nacheinander passieren, was bereits zu harten Positionskämpfen unmittelbar nach dem Start führte.

Das Hauptrennen der Männer dominierte klar der Bundespolizist und langjährig erfahrene Schwarzenberger Patrik Müller. In der dritten von 17 Runden konnte er sich von einer vierköpfigen Gruppe absetzen und baute seinen Vorsprung stetig auf rund 2:30 Minuten vor den international erfahrenen Fahrern Christopher Maletz und Rumen Voigt aus. Der Lokalmatador Rene Tann verfolgte das Rennen nur als Zuschauer vom Streckenrand aus. „Nach den vielen Rennen im Frühjahr brauchte ich eine kleine Rennpause“, so der Nationalkader aus Suhl.
Weiterführende Informationen:
Website des Mitteldeutschlandcup