Mitteldeutschlandcup: Gesamtorganisation in neuen Händen
radcross.de - Redaktion am 03.03.2011 - 16:23 Uhr
Sechs Veranstaltungen, sechs Austragungsorte in drei Bundesländern und 1.000 Teilnehmer in den Klassen U9, Lizenzfahrer und Hobby – das ist der Mitteldeutschlandcup (Cross-Country) von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die seit 2000 bestehende Rennserie der Mountainbiker geht mit neuen Verantwortlichen und neuem Layout in die Saison 2011. Dank des Engagements der ausrichtenden Vereine, der Athleten und der Schirmherrschaft von proEVENTIS aus Erfurt sowie der Unterstützung der Hauptsponsoren Köstritzer und Zufall logistics Group und der regionalen Sponsoren finden Nachwuchssportler und Leistungsträger gleichermaßen weiterhin eine professionelle Plattform, um ihr Können unter Beweis zu stellen und Wettkampfhärte zu sammeln.
In den vergangenen Jahren hat sich in den neuen Bundesländern die Rennserie MDC-XC etabliert. Die Organisation lag dabei in der Hand der Landesverbände Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen und der ausrichtenden Vereine vor Ort. Die Serie des Mitteldeutschlandcups umfasst sechs Rennen, einschließlich der Austragung der Mitteldeutschen Meisterschaft, die in Mertendorf/Sachsen-Anhalt stattfindet. Neben dem Titel des Mitteldeutschen Mountainbike- Meisters und doppelter Punktzahl bei der Wertung zum Mitteldeutschlandcup soll der Tag ein Radsportfest für die ganze Familie werden. So wie bei allen Rennterminen finden Zuschauer, Betreuer und Fahrer neben dem eigentlichen Renngeschehen, zwischen neun und siebzehn Uhr, und der durchgehenden Kommentierung durch einen professionellen Sprecher Möglichkeiten, für das leibliche Wohl zu sorgen und an verschiedenen Ständen in den Expoareas, Rennpausen zu überbrücken.
Der MDC-XC auf neuen Wegen
Nach dem Rücktritt des Gesamtorganisators der Serie im letzten Jahr gab es intensive Diskussionen über die Art der Fortführung des MDC. In einer außerordentlichen Veranstaltersitzung im Oktober vergangenen Jahres verwies der Bundestrainer im Mountainbike Frank Brückner auf die Wichtigkeit dieser Serie für den Mountainbikesport. Daher stimmten alle Veranstalter für die Verpflichtung einer Agentur zur professionellen Umsetzung. Die Schirmherrschaft hat proEVENTIS übernommen, ein Geschäftsbereich der Sportmanagement GmbH des Landessportbundes Thüringen, die bereits in der Vergangenheit an der erfolgreichen Austragung des Mountainbikerennens in Oberhof beteiligt war. Diese Zentrale des MDC-XC bündelt alle Kommunikations- und Verhandlungskanäle, übernimmt die übergeordnete Organisation sowie Marketingmaßnahmen. Jens Böttner, verantwortlicher Trainer des BDR am Bundesstützpunkt Altenberg, übernimmt die sportliche Leitung. Die Basis bilden weiterhin die Vereine und Sportler selbst, die mit viel Herzblut, Engagement und Eigeninitiative die Wettkämpfe vor Ort planen und durchführen. Erstmals findet eine einheitliche Presse- und Fotoarbeit durch Anja Brete statt, die sämtliche Rennen medial begleiten wird.
Neuer Web-Auftritt
Den Auftakt der geplanten Maßnahmen bildet der vollkommen überarbeitete Webauftritt (www.mdc-xc.de), der als Anmelde- und Kommunikationsplattform dienen wird. Darauf werden ab sofort regelmäßig neue Beiträge über aktuelle Themen rund um den MDC, die ausrichtenden Veranstaltungsorte und Vereine erscheinen, Vor- und Nachberichterstattungen die Rennfahrer informieren und Fotos der Veranstaltungen ihren Platz finden. Dabei wurden gewohnte und funktionierende Elemente, wie beispielsweise die Einschreibung zu den Rennen, beibehalten und nur dem neuen Design angepasst.
Jedes Hindernis eine Herausforderung
Mit gesenktem Kopf sitzen die Fahrer auf ihren Mountainbikes. Nur wenige Sekunden bis zum Massenstart und noch einmal tief durchatmen. Die Anspannung steht ihnen ins Gesicht geschrieben und weicht purer Freude am Biken, sobald das Signal ertönt. In allen Altersklassen, von U9 bis zu den Senioren, können sich die Mountainbiker auch in der kommenden Saison belauern, jagen und um die Podestplätze in der seit 1996 olympischen Sportart Mountainbike Cross Country kämpfen. Der MDC-XC dient dabei als Talentsichtung und Vorbereitung auf die Bundesligarennen. Aufgewertet wird die Rennserie zusätzlich durch den Start von internationalen Mountainbikern, beispielsweise aus Tschechien und Polen. Die zu fahrende Anzahl der vier bis fünf Kilometer langen Rundstrecke ist je nach Startklasse unterschiedlich. Die „Minibiker“ der U9 absolvieren lediglich ein paar hundert Meter einer gesonderten Rennstrecke, die Lizenzfahrer sind 90 Minuten auf der Runde. Schlamm oder Staub fordern je nach Wetterlage den Athleten Durchhaltevermögen und Können ab. Die Biker überwinden steile Anstiege und Abfahrten, Wald-, Kies- und Wiesenpassagen, teilweise sogar unbefestigt und nur durch Bänder trassiert. Der Anteil asphaltierter und gepflasterter Streckenabschnitte darf dabei laut Wettkampfbestimmung des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) nicht größer als 15 Prozent sein. Ständig wechselnde Lichtverhältnisse in dem jeweiligen Gelände erschweren den Fahrern zusätzlich das Rennen.
Für die jungen Sportler der Altersklasse U11 bis U15 besteht der Wettkampf aus zwei Teilen, dem eigentlichen Cross Country Rennen und dem vorgestellten Technikwettbewerb. Dieser besteht aus einem Parcours mit fünf hintereinander zu absolvierenden Sektionen. Die Mountainbiker müssen verschiedene Hindernisse wie Wurzeln, Europaletten und 180 Grad Spitzkehren ohne Absetzen des Fußes, Festhalten oder Verlassen des jeweiligen Bereiches absolvieren. Für jeden ordnungsgemäß vollendeten Bereich erhalten die Sportler einen Punkt, der am Ende sowohl in die Gesamtwertung eingeht als auch für die Startaufstellung des jeweiligen Rennens ausschlaggebend ist. Grund dieser Maßnahme ist es, das die jungen Biker den sicheren und geschickten Umgang mit dem Rad lernen und später auf den immer anspruchsvoller werdenden Strecken anwenden können. Die Erfolge der Nachwuchssportler zeichnen sich dann zusätzlich in der Vereinswertung für die Startklassen U11 bis U19 aus, wobei die gesamten Punkte aller Vereinsfahrer addiert werden und ebenfalls eine Auszeichnung stattfindet.
Die Vorbereitungen der einzelnen Rennen laufen auf Hochtouren und lassen bereits jetzt auf einen gelungen Auftakt der Mountainbikerennserie MDC-XC 2011 in Bautzen am letzten März-Wochenende schließen.
In den vergangenen Jahren hat sich in den neuen Bundesländern die Rennserie MDC-XC etabliert. Die Organisation lag dabei in der Hand der Landesverbände Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen und der ausrichtenden Vereine vor Ort. Die Serie des Mitteldeutschlandcups umfasst sechs Rennen, einschließlich der Austragung der Mitteldeutschen Meisterschaft, die in Mertendorf/Sachsen-Anhalt stattfindet. Neben dem Titel des Mitteldeutschen Mountainbike- Meisters und doppelter Punktzahl bei der Wertung zum Mitteldeutschlandcup soll der Tag ein Radsportfest für die ganze Familie werden. So wie bei allen Rennterminen finden Zuschauer, Betreuer und Fahrer neben dem eigentlichen Renngeschehen, zwischen neun und siebzehn Uhr, und der durchgehenden Kommentierung durch einen professionellen Sprecher Möglichkeiten, für das leibliche Wohl zu sorgen und an verschiedenen Ständen in den Expoareas, Rennpausen zu überbrücken.
Der MDC-XC auf neuen Wegen
Nach dem Rücktritt des Gesamtorganisators der Serie im letzten Jahr gab es intensive Diskussionen über die Art der Fortführung des MDC. In einer außerordentlichen Veranstaltersitzung im Oktober vergangenen Jahres verwies der Bundestrainer im Mountainbike Frank Brückner auf die Wichtigkeit dieser Serie für den Mountainbikesport. Daher stimmten alle Veranstalter für die Verpflichtung einer Agentur zur professionellen Umsetzung. Die Schirmherrschaft hat proEVENTIS übernommen, ein Geschäftsbereich der Sportmanagement GmbH des Landessportbundes Thüringen, die bereits in der Vergangenheit an der erfolgreichen Austragung des Mountainbikerennens in Oberhof beteiligt war. Diese Zentrale des MDC-XC bündelt alle Kommunikations- und Verhandlungskanäle, übernimmt die übergeordnete Organisation sowie Marketingmaßnahmen. Jens Böttner, verantwortlicher Trainer des BDR am Bundesstützpunkt Altenberg, übernimmt die sportliche Leitung. Die Basis bilden weiterhin die Vereine und Sportler selbst, die mit viel Herzblut, Engagement und Eigeninitiative die Wettkämpfe vor Ort planen und durchführen. Erstmals findet eine einheitliche Presse- und Fotoarbeit durch Anja Brete statt, die sämtliche Rennen medial begleiten wird.
Neuer Web-Auftritt
Den Auftakt der geplanten Maßnahmen bildet der vollkommen überarbeitete Webauftritt (www.mdc-xc.de), der als Anmelde- und Kommunikationsplattform dienen wird. Darauf werden ab sofort regelmäßig neue Beiträge über aktuelle Themen rund um den MDC, die ausrichtenden Veranstaltungsorte und Vereine erscheinen, Vor- und Nachberichterstattungen die Rennfahrer informieren und Fotos der Veranstaltungen ihren Platz finden. Dabei wurden gewohnte und funktionierende Elemente, wie beispielsweise die Einschreibung zu den Rennen, beibehalten und nur dem neuen Design angepasst.
Jedes Hindernis eine Herausforderung
Mit gesenktem Kopf sitzen die Fahrer auf ihren Mountainbikes. Nur wenige Sekunden bis zum Massenstart und noch einmal tief durchatmen. Die Anspannung steht ihnen ins Gesicht geschrieben und weicht purer Freude am Biken, sobald das Signal ertönt. In allen Altersklassen, von U9 bis zu den Senioren, können sich die Mountainbiker auch in der kommenden Saison belauern, jagen und um die Podestplätze in der seit 1996 olympischen Sportart Mountainbike Cross Country kämpfen. Der MDC-XC dient dabei als Talentsichtung und Vorbereitung auf die Bundesligarennen. Aufgewertet wird die Rennserie zusätzlich durch den Start von internationalen Mountainbikern, beispielsweise aus Tschechien und Polen. Die zu fahrende Anzahl der vier bis fünf Kilometer langen Rundstrecke ist je nach Startklasse unterschiedlich. Die „Minibiker“ der U9 absolvieren lediglich ein paar hundert Meter einer gesonderten Rennstrecke, die Lizenzfahrer sind 90 Minuten auf der Runde. Schlamm oder Staub fordern je nach Wetterlage den Athleten Durchhaltevermögen und Können ab. Die Biker überwinden steile Anstiege und Abfahrten, Wald-, Kies- und Wiesenpassagen, teilweise sogar unbefestigt und nur durch Bänder trassiert. Der Anteil asphaltierter und gepflasterter Streckenabschnitte darf dabei laut Wettkampfbestimmung des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) nicht größer als 15 Prozent sein. Ständig wechselnde Lichtverhältnisse in dem jeweiligen Gelände erschweren den Fahrern zusätzlich das Rennen.
Für die jungen Sportler der Altersklasse U11 bis U15 besteht der Wettkampf aus zwei Teilen, dem eigentlichen Cross Country Rennen und dem vorgestellten Technikwettbewerb. Dieser besteht aus einem Parcours mit fünf hintereinander zu absolvierenden Sektionen. Die Mountainbiker müssen verschiedene Hindernisse wie Wurzeln, Europaletten und 180 Grad Spitzkehren ohne Absetzen des Fußes, Festhalten oder Verlassen des jeweiligen Bereiches absolvieren. Für jeden ordnungsgemäß vollendeten Bereich erhalten die Sportler einen Punkt, der am Ende sowohl in die Gesamtwertung eingeht als auch für die Startaufstellung des jeweiligen Rennens ausschlaggebend ist. Grund dieser Maßnahme ist es, das die jungen Biker den sicheren und geschickten Umgang mit dem Rad lernen und später auf den immer anspruchsvoller werdenden Strecken anwenden können. Die Erfolge der Nachwuchssportler zeichnen sich dann zusätzlich in der Vereinswertung für die Startklassen U11 bis U19 aus, wobei die gesamten Punkte aller Vereinsfahrer addiert werden und ebenfalls eine Auszeichnung stattfindet.
Die Vorbereitungen der einzelnen Rennen laufen auf Hochtouren und lassen bereits jetzt auf einen gelungen Auftakt der Mountainbikerennserie MDC-XC 2011 in Bautzen am letzten März-Wochenende schließen.
Weiterführende Informationen:
| Website des Mitteldeutschlandcup |



