Mitteldeutsche Meisterschaft: Schlammschlacht um die Titel
radcross.de - Redaktion am 04.07.2011 - 19:40 Uhr
Strömender Regen und eine äußerst schlammige Strecke machten den Kampf um den Titel des Mitteldeutschen Meisters und das Meistertrikot zu einem Kampf mit den Elementen. Der Höhepunkt der Mitteldeutschen Mountainbikeserie fand seine Austragung am Sonntag in Mertendorf im Süden von Sachsen-Anhalt. Aufgrund der bundesweiten Ausschreibung des vierten Laufes der MDC-XC Rennserie standen trotz des schlechten Wetters über 200 regional und national erfolgreiche Mountainbiker am Start.
Vor den Toren der Domstadt Naumburg stellte der ausrichtende Verein, das Team White Rock aus Weißenfels in Zusammenarbeit mit dem Team Snail`s Pace aus Naumburg und dem örtlichen Sportverein SV Mertendorf ein eindrucksvolles Rennen auf die Beine, an dessen Ende 14 Mitteldeutsche Meister in den verschiedenen Altersklassen ermittelt wurden. Der Starkregen der vergangenen Nacht zog sich weiter über den gesamten Renntag und machte die 3,6 km lange Rundstrecke zu einer wahren Schlammschlacht. Bei den schmierigen Anstiegen, tiefen Spurrinnen und extrem ausgefahrenen Abfahrten zeigte sich, dass vor allem sehr leichte Fahrer mit schmaler Schlammbereifung und hohem fahrerischen Können die Rennen dominierten. Den Witterungsbedingungen geschuldet, modifizierte der Veranstalter kurzfristig den Downhill-Bereich, um die Sicherheit der Mountainbiker nicht zu gefährden.
Dabei zeigten vor allem die jungen Biker ihre Sicherheit im Umgang mit ihren Rädern, indem sie einen Slalom für die Ermittlung der Startaufstellung im Hauptrennen über einen rutschigen Wiesenhang absolvierten. Die Zuschauer hatten teilweise Probleme, überhaupt den schmalen Slalomparcours zu überqueren, ohne dabei im Schlamm auszurutschen. Doch die Freude am Sport ließen sich die Sportler nicht nehmen und zeigten Spitzenleistungen. Die größte Starterzahl wiesen dabei die Jüngsten, die U9, auf. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Tanzgruppe und Verlosung machte die Mitteldeutsche Meisterschaft zu einem nassen, aber gelungen Event für die gesamte Familie.
Das Rennen
Die Wettkampfstrecke in Mertendorf war durch den tiefen Schlamm technisch und konditionell äußerst anspruchsvoll. Dabei ist der Downhill kurz vor Ende der Runde als Highlight des 3,6 Kilometer langen Kurses mit 152 Höhenmetern zu bezeichnen, der nur mit entsprechender Geschwindigkeit und Zuversicht flüssig zu absolvieren war.
Das Eliterennen der Männer dominierte von der ersten Minute an Andi Weinhold, der sich direkt nach dem Start an die Spitze des Feldes setzte und seine Position konstant ausbaute. Zunächst konnte ihm der Kadersportler René Tann noch folgen, der aber in der zweiten Runde auf Position zwei liegend ausstieg. „Von der ersten Minute fühlten sich meine Beine super an und ich fuhr das gesamte Rennen mit vollem Druck nach vorn, ohne mich einmal umzuschauen“, so der Andi Weinhold aus dem Team Easton Rockets. Die Verfolger Marco Schätzing und Florian Schön mussten während der ersten Runde zum Führenden abreißen lassen, konnten sich aber am Ende auf den Plätzen zwei und drei positionieren. Weinhold sicherte sich so nach seinem Premierensieg 2006 der ersten Auflage der Mitteldeutschen Meisterschaft zum zweiten Mal den Mitteldeutschen Meistertitel der Elite. „Die harten Bedingungen liegen mir, ich liebe es, im Regen und Schlamm zu fahren“, so der Schlammspezialist. Die jeweiligen Abstände zwischen allen Fahrern des gesamten Feldes beliefen sich teilweise auf über drei Minuten. Deutliche Abstände entstanden witterungsbedingt unter anderem durch mehrere lang gezogene Laufpassagen auf der Runde.
Vor den Toren der Domstadt Naumburg stellte der ausrichtende Verein, das Team White Rock aus Weißenfels in Zusammenarbeit mit dem Team Snail`s Pace aus Naumburg und dem örtlichen Sportverein SV Mertendorf ein eindrucksvolles Rennen auf die Beine, an dessen Ende 14 Mitteldeutsche Meister in den verschiedenen Altersklassen ermittelt wurden. Der Starkregen der vergangenen Nacht zog sich weiter über den gesamten Renntag und machte die 3,6 km lange Rundstrecke zu einer wahren Schlammschlacht. Bei den schmierigen Anstiegen, tiefen Spurrinnen und extrem ausgefahrenen Abfahrten zeigte sich, dass vor allem sehr leichte Fahrer mit schmaler Schlammbereifung und hohem fahrerischen Können die Rennen dominierten. Den Witterungsbedingungen geschuldet, modifizierte der Veranstalter kurzfristig den Downhill-Bereich, um die Sicherheit der Mountainbiker nicht zu gefährden.
Dabei zeigten vor allem die jungen Biker ihre Sicherheit im Umgang mit ihren Rädern, indem sie einen Slalom für die Ermittlung der Startaufstellung im Hauptrennen über einen rutschigen Wiesenhang absolvierten. Die Zuschauer hatten teilweise Probleme, überhaupt den schmalen Slalomparcours zu überqueren, ohne dabei im Schlamm auszurutschen. Doch die Freude am Sport ließen sich die Sportler nicht nehmen und zeigten Spitzenleistungen. Die größte Starterzahl wiesen dabei die Jüngsten, die U9, auf. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Tanzgruppe und Verlosung machte die Mitteldeutsche Meisterschaft zu einem nassen, aber gelungen Event für die gesamte Familie.
Das Rennen
Die Wettkampfstrecke in Mertendorf war durch den tiefen Schlamm technisch und konditionell äußerst anspruchsvoll. Dabei ist der Downhill kurz vor Ende der Runde als Highlight des 3,6 Kilometer langen Kurses mit 152 Höhenmetern zu bezeichnen, der nur mit entsprechender Geschwindigkeit und Zuversicht flüssig zu absolvieren war.
Das Eliterennen der Männer dominierte von der ersten Minute an Andi Weinhold, der sich direkt nach dem Start an die Spitze des Feldes setzte und seine Position konstant ausbaute. Zunächst konnte ihm der Kadersportler René Tann noch folgen, der aber in der zweiten Runde auf Position zwei liegend ausstieg. „Von der ersten Minute fühlten sich meine Beine super an und ich fuhr das gesamte Rennen mit vollem Druck nach vorn, ohne mich einmal umzuschauen“, so der Andi Weinhold aus dem Team Easton Rockets. Die Verfolger Marco Schätzing und Florian Schön mussten während der ersten Runde zum Führenden abreißen lassen, konnten sich aber am Ende auf den Plätzen zwei und drei positionieren. Weinhold sicherte sich so nach seinem Premierensieg 2006 der ersten Auflage der Mitteldeutschen Meisterschaft zum zweiten Mal den Mitteldeutschen Meistertitel der Elite. „Die harten Bedingungen liegen mir, ich liebe es, im Regen und Schlamm zu fahren“, so der Schlammspezialist. Die jeweiligen Abstände zwischen allen Fahrern des gesamten Feldes beliefen sich teilweise auf über drei Minuten. Deutliche Abstände entstanden witterungsbedingt unter anderem durch mehrere lang gezogene Laufpassagen auf der Runde.
Weiterführende Informationen:
| Website des Mitteldeutschlandcup |




