Kleinmachnow: Heitmann und Sickmüller teilen sich die Siege
radcross.de - Redaktion am 19.11.2007 - 18:11 Uhr
Das Cross-Wochenende in Kleinmachnow hatte mehr Zuschauer verdient gehabt. Die, die da waren, bekamen interessante Rennen geboten und sahen zum Teil beeindruckende Siege. Fabian Danner bei den Junioren, Jugendfahrer Martin Giese, Senior Heiko Heuser und Hanka Kupfernagel gewannen jeweils gleich zweimal in den Kiebitzbergen, in denen kurz zuvor noch Wildschweine herumwühlten.
Die schweren Anstiege durch den tiefen Sand hatten die Felder schnell auseinander gezogen. So auch bei der Elite, bei der am Samstag Finn Heitmann dem Rennen seinen Stempel aufdrückte. Eine halbe Runde war gefahren, da setzte sich der Herforder aus dem Team Heinz von Heiden-Focus an die Spitze und drückte sich kraftvoll durch den Sand. Als einziger blieb er auch berghoch auf dem Rad, was ihm die vielleicht entscheidenden Meter brachte. Johannes Sickmüller hatte anfangs zumindest noch Sichtkontakt, als er aber in der zweiten Rennhälfte merkte, dass er es nicht mehr nach vorn schaffte, nahm er raus und fuhr Platz zwei hinter dem wie entfesselt fahrenden Finn Heitmann sicher nach Hause.
„Das Rennen am Samstag hat doch ganz schön Kraft gekostet“, gestand Finn Heitmann am zweiten Tag, den er auf Rang zwei beendete. Diesmal war Johannes Sickmüller gleich nach dem Start auf und davon und brachte einen kleinen Vorsprung erfolgreich ins Ziel. Heitmann, der immer drauf und ran war, den Wahl-Hamburger noch einmal zu stellen, musste seiner kräftezehrenden Fahrweise vom Vortag Tribut zollen und sein Rad, zumindest gegen Ende des Rennens, in den Anstiegen schultern. „Heute waren die Beine nicht so gut und mir fehlte die Puste, um mein Tempo durchzuziehen“, sagte Heitmann im Ziel. Dafür lief es bei Johannes Sickmüller umso besser. „Gestern habe ich mich nicht so gut gefühlt, dafür ging es heute deutlich besser. Ich habe dann versucht, den Abstand nicht zu klein werden zu lassen, da Finn besonders in den Sandpassagen stärker war“, beschreibt der Deutsche Vizemeister den Rennverlauf. Mit diesem Erfolg hatte er außerdem auch seine Führung im Deutschland-Cup weiter ausgebaut, während Finn Heitmann dank seiner jüngsten Erfolge nun einen Sprung auf Rang zwei machte und nun der erste Verfolger Sickmüllers ist.
Beide Male Dritter wurde Paul Voß. Der Lamonta-Profi nutzte die beiden Rennen in Kleinmachnow zum Saisoneinstieg und zeigte gleich, dass mit in den kommenden Wochen gerechnet werden muss. Am ersten Tag wühlte er sich, von hinten gestartet, förmlich durchs Feld und ließ sich dabei auch von kleineren Stürzen nicht bremsen. Schließlich war er in der Verfolgergruppe angekommen und lieferte sich eine Zeit lang ein Duell mit Ole Quast. Dem Hamburger fehlten in der Schlussphase die Körner, um Paul Voß noch folgen zu können. Hinter Voß wurde der Deutsche Meister der Junioren Vierter. Am Tag darauf ging es für Paul Voß schneller nach vorn. Diesmal hatte er es mit Fabian Brzezinski zu tun, den er aber schließlich ebenfalls abhängen und auf Rang vier verweisen konnte. „Ich habe schnell gemerkt, dass nach vorn nichts geht“, sagte Voß. „Deshalb habe ich mich erstmal ein bisschen ausgeruht und habe zum Schluss nochmal angegriffen. Aber so richtig lief es noch nicht. Der Druck fehlt mir noch“, so 21-Jährige, der sich in den nächsten Wochen konsequent auf die Deutschen Meisterschaften in Herford vorbereiten will.
Zweimal Danner
Bei den Junioren war der Wangener Fabian Danner das Maß der Dinge. Am Samstag setzte er sich aus einer Spitzengruppe mit Max Walsleben ab und ließ den Kleinmachnower schließlich deutlich hinter sich. Dritter wurde, wie auch später am Sonntag, Heere Eilerts. Da aber schon sich mit Simon Nuber ein zweiter Wangener dazwischen auf Platz zwei. „Das hat perfekt geklappt, da brauch man nicht mehr viel zu sagen“, war der treffende Kommentar Danner’s nach seinem Erfolg und dem starken Auftritt seines Teamkollegen, der samstags noch Fünfter war.
Während Hanka Kupfernagel zweimal, ohne große Probleme, Nicole Kampeter und die Juniorin Sabrina Schweizer auf die nächsten Plätze verwies, musste sich Martin Giese mächtig anstrengen. Der Mountainbiker gewann beide Rennen der Jugend und erwies sich als der Stärkste seiner Klasse. Beide Male aber musste er sich mit Jannick Geisler auseinandersetzen, der seine Siegchancen am ersten Tag nur durch einen Sturz auf den letzten Metern einbüßte. Dritter wurde da der Hamburger Maximilian Voß. Auch am Sonntag hatten sich Giese und Geisler schnell abgesetzt. Allerdings hatte sich noch der Tscheche Michael Boros dazu gesellt und sich am Ende den zweiten Platz vor Jannick Geisler gesichert.
Die schweren Anstiege durch den tiefen Sand hatten die Felder schnell auseinander gezogen. So auch bei der Elite, bei der am Samstag Finn Heitmann dem Rennen seinen Stempel aufdrückte. Eine halbe Runde war gefahren, da setzte sich der Herforder aus dem Team Heinz von Heiden-Focus an die Spitze und drückte sich kraftvoll durch den Sand. Als einziger blieb er auch berghoch auf dem Rad, was ihm die vielleicht entscheidenden Meter brachte. Johannes Sickmüller hatte anfangs zumindest noch Sichtkontakt, als er aber in der zweiten Rennhälfte merkte, dass er es nicht mehr nach vorn schaffte, nahm er raus und fuhr Platz zwei hinter dem wie entfesselt fahrenden Finn Heitmann sicher nach Hause.
„Das Rennen am Samstag hat doch ganz schön Kraft gekostet“, gestand Finn Heitmann am zweiten Tag, den er auf Rang zwei beendete. Diesmal war Johannes Sickmüller gleich nach dem Start auf und davon und brachte einen kleinen Vorsprung erfolgreich ins Ziel. Heitmann, der immer drauf und ran war, den Wahl-Hamburger noch einmal zu stellen, musste seiner kräftezehrenden Fahrweise vom Vortag Tribut zollen und sein Rad, zumindest gegen Ende des Rennens, in den Anstiegen schultern. „Heute waren die Beine nicht so gut und mir fehlte die Puste, um mein Tempo durchzuziehen“, sagte Heitmann im Ziel. Dafür lief es bei Johannes Sickmüller umso besser. „Gestern habe ich mich nicht so gut gefühlt, dafür ging es heute deutlich besser. Ich habe dann versucht, den Abstand nicht zu klein werden zu lassen, da Finn besonders in den Sandpassagen stärker war“, beschreibt der Deutsche Vizemeister den Rennverlauf. Mit diesem Erfolg hatte er außerdem auch seine Führung im Deutschland-Cup weiter ausgebaut, während Finn Heitmann dank seiner jüngsten Erfolge nun einen Sprung auf Rang zwei machte und nun der erste Verfolger Sickmüllers ist.
Beide Male Dritter wurde Paul Voß. Der Lamonta-Profi nutzte die beiden Rennen in Kleinmachnow zum Saisoneinstieg und zeigte gleich, dass mit in den kommenden Wochen gerechnet werden muss. Am ersten Tag wühlte er sich, von hinten gestartet, förmlich durchs Feld und ließ sich dabei auch von kleineren Stürzen nicht bremsen. Schließlich war er in der Verfolgergruppe angekommen und lieferte sich eine Zeit lang ein Duell mit Ole Quast. Dem Hamburger fehlten in der Schlussphase die Körner, um Paul Voß noch folgen zu können. Hinter Voß wurde der Deutsche Meister der Junioren Vierter. Am Tag darauf ging es für Paul Voß schneller nach vorn. Diesmal hatte er es mit Fabian Brzezinski zu tun, den er aber schließlich ebenfalls abhängen und auf Rang vier verweisen konnte. „Ich habe schnell gemerkt, dass nach vorn nichts geht“, sagte Voß. „Deshalb habe ich mich erstmal ein bisschen ausgeruht und habe zum Schluss nochmal angegriffen. Aber so richtig lief es noch nicht. Der Druck fehlt mir noch“, so 21-Jährige, der sich in den nächsten Wochen konsequent auf die Deutschen Meisterschaften in Herford vorbereiten will.
Zweimal Danner
Bei den Junioren war der Wangener Fabian Danner das Maß der Dinge. Am Samstag setzte er sich aus einer Spitzengruppe mit Max Walsleben ab und ließ den Kleinmachnower schließlich deutlich hinter sich. Dritter wurde, wie auch später am Sonntag, Heere Eilerts. Da aber schon sich mit Simon Nuber ein zweiter Wangener dazwischen auf Platz zwei. „Das hat perfekt geklappt, da brauch man nicht mehr viel zu sagen“, war der treffende Kommentar Danner’s nach seinem Erfolg und dem starken Auftritt seines Teamkollegen, der samstags noch Fünfter war.
Während Hanka Kupfernagel zweimal, ohne große Probleme, Nicole Kampeter und die Juniorin Sabrina Schweizer auf die nächsten Plätze verwies, musste sich Martin Giese mächtig anstrengen. Der Mountainbiker gewann beide Rennen der Jugend und erwies sich als der Stärkste seiner Klasse. Beide Male aber musste er sich mit Jannick Geisler auseinandersetzen, der seine Siegchancen am ersten Tag nur durch einen Sturz auf den letzten Metern einbüßte. Dritter wurde da der Hamburger Maximilian Voß. Auch am Sonntag hatten sich Giese und Geisler schnell abgesetzt. Allerdings hatte sich noch der Tscheche Michael Boros dazu gesellt und sich am Ende den zweiten Platz vor Jannick Geisler gesichert.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: Kocmo-Cup in Kleinmachnow |



