Halbzeit des Mitteldeutschlandcups
radcross.de - Redaktion am 14.06.2011 - 14:23 Uhr
Pünktlich zum Saisonhöhepunkt der Mountainbiker startete die Mitteldeutsche Mountainbikerennserie MDC‐XC zum dritten von sechs Rennen in der sächsischen Kunstblumenstadt Sebnitz. Am Sonntag (12. Juni) folgten erneut fast 200 Starter dem Ruf des ausrichtenden Sebnitzer Radfahrerverein 1897 e.V., um sich wertvolle Punkte für die Startaufstellung der im Juli anstehenden Mitteldeutschen Meisterschaft in Mertendorf zu sichern. Dabei war auch der Bundestrainer der Mountainbiker Frank Brückner vor Ort.
Bereits zum siebten Mal ist die sächsische Kleinstadt Austragungsort des Mitteldeutschlandcups. Dabei war dieser MDC‐Lauf etwas ganz Besonderes, da das Traditionsrennen „Sebnitzer Mountainbike‐Cup“ am Naturschutzgebiet nahe der Sächsisch‐Tschechischen Grenze sein 20-jähriges Jubiläum feierte. Bei Morgentau und wolkenbedecktem Himmel startete das erste Rennen der Masters um zehn Uhr und kurz darauf die Altersklassen U9 bis U13 im Slalom. Auf einer natürlichen Strecke im Wald hatten die Kinder unterschiedlich lange Strecken (150 Meter, 250 Meter, 300 Meter) möglichst schnell zu absolvieren, um sich eine gute Startposition für das folgende Cross Country-Rennen zu sichern. Die Fahrer und Betreuer waren begeistert von der Natur belassenen Trialstrecke der jungen Altersklassen, ohne künstliche Hindernisse wie es meist üblich ist. „Es kommt doch darauf an, dass die Kinder lernen, das Bike zu beherrschen und technisch sauber zu fahren“, so der Verantwortliche Steffen Raum. Europaletten und andere Aufbauten würden den natürlichen Rhythmus in einem flüssigen Cross Country-Rennen nicht abbilden können.
Trotz oder gerade aufgrund der technischen Streckenführung haben die Teilnehmer des MDC‐XC das Sebnitzer Rennen schätzen und lieben gelernt. „Diese Strecke ist abwechslungsreich und bietet von Anstiegen über Technikpassagen, sowie Downhills alles was das Mountainbikeherz begehrt“, so der Elitefahrer Florian Schön. Das sonnige Wetter, Verpflegung vor Ort und ein Rahmenprogramm lockten am Pfingstsonntag dann noch viele Zuschauer an die Strecke, was die kleinen und großen Fahrer zu Höchstleistungen anspornte.
Die Beine machten zu
Für die Elitefahrer ging es auf eine 4,2 Kilometer lange Rundstrecke mit Start oberhalb des Skihanges, den der sprintstarke Marco Schätzing für sich entschied. Auf der technisch anspruchsvollen Strecke kristallisierte sich dann bereits am ersten kurzen Anstieg eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Florian Schön, Andi Weinhold und Marco Schätzing heraus. Die drei DM‐Starter lieferten sich zwei packende Startrunden, die Mitte des Rennens ihren Tribut forderte. Zunächst ließ der Marienberger Weinhold abreißen. „Mit einem Mal machten meine Beine zu und ich verlor den Druck am Berg, um den anderen zu folgen“, so der 24-Jährige, der einen größeren Abstand auf die Führenden in Kauf nehmen musste.
Doch das Wort Aufgeben existiert in Weinholds Wortschatz anscheinend nicht. Mitte des Rennens fand er wieder in seinen gewohnten Tritt und konnte auf Marco Schätzing aufholen. Schön und Schätzing belauerten sich in der Zwischenzeit wie in der Woche zuvor bei der Deutschen Meisterschaft, die sie auf den Plätzen zehn und elf beendeten. Dabei kam Marco Schätzing zu Fall und Florian Schön setzte sich endgültig an die Spitze des Rennens. Die Zuschauer an der Rennstrecke erlebten dann einen packenden Zweikampf zwischen Andi Weinhold und Marco Schätzing, welche die Positionen zwei und drei im Laufe des Rennens mehrfach wechselten. Am Ende waren die Kraftreserven von Weinhold größer, so dass er zu Schätzing in der vorletzten Runde einen Abstand von über einer Minute herausfahren konnte. Florian Schön fuhr damit einen klaren Sieg vor dem noch immer Gesamtführenden des MDC‐XC Andi Weinhold und Marco Schätzing ein. „Das Ziel auf meiner Lieblingsstrecke in Sebnitz zu gewinnen ist klar erfüllt“, so der Sieger, der ohne Trainingspause die nächsten Rennen Malevil‐Cup und MadEastChallenge in seiner Planung anstrebt.
Bereits zum siebten Mal ist die sächsische Kleinstadt Austragungsort des Mitteldeutschlandcups. Dabei war dieser MDC‐Lauf etwas ganz Besonderes, da das Traditionsrennen „Sebnitzer Mountainbike‐Cup“ am Naturschutzgebiet nahe der Sächsisch‐Tschechischen Grenze sein 20-jähriges Jubiläum feierte. Bei Morgentau und wolkenbedecktem Himmel startete das erste Rennen der Masters um zehn Uhr und kurz darauf die Altersklassen U9 bis U13 im Slalom. Auf einer natürlichen Strecke im Wald hatten die Kinder unterschiedlich lange Strecken (150 Meter, 250 Meter, 300 Meter) möglichst schnell zu absolvieren, um sich eine gute Startposition für das folgende Cross Country-Rennen zu sichern. Die Fahrer und Betreuer waren begeistert von der Natur belassenen Trialstrecke der jungen Altersklassen, ohne künstliche Hindernisse wie es meist üblich ist. „Es kommt doch darauf an, dass die Kinder lernen, das Bike zu beherrschen und technisch sauber zu fahren“, so der Verantwortliche Steffen Raum. Europaletten und andere Aufbauten würden den natürlichen Rhythmus in einem flüssigen Cross Country-Rennen nicht abbilden können.
Trotz oder gerade aufgrund der technischen Streckenführung haben die Teilnehmer des MDC‐XC das Sebnitzer Rennen schätzen und lieben gelernt. „Diese Strecke ist abwechslungsreich und bietet von Anstiegen über Technikpassagen, sowie Downhills alles was das Mountainbikeherz begehrt“, so der Elitefahrer Florian Schön. Das sonnige Wetter, Verpflegung vor Ort und ein Rahmenprogramm lockten am Pfingstsonntag dann noch viele Zuschauer an die Strecke, was die kleinen und großen Fahrer zu Höchstleistungen anspornte.
Die Beine machten zu
Für die Elitefahrer ging es auf eine 4,2 Kilometer lange Rundstrecke mit Start oberhalb des Skihanges, den der sprintstarke Marco Schätzing für sich entschied. Auf der technisch anspruchsvollen Strecke kristallisierte sich dann bereits am ersten kurzen Anstieg eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Florian Schön, Andi Weinhold und Marco Schätzing heraus. Die drei DM‐Starter lieferten sich zwei packende Startrunden, die Mitte des Rennens ihren Tribut forderte. Zunächst ließ der Marienberger Weinhold abreißen. „Mit einem Mal machten meine Beine zu und ich verlor den Druck am Berg, um den anderen zu folgen“, so der 24-Jährige, der einen größeren Abstand auf die Führenden in Kauf nehmen musste.
Doch das Wort Aufgeben existiert in Weinholds Wortschatz anscheinend nicht. Mitte des Rennens fand er wieder in seinen gewohnten Tritt und konnte auf Marco Schätzing aufholen. Schön und Schätzing belauerten sich in der Zwischenzeit wie in der Woche zuvor bei der Deutschen Meisterschaft, die sie auf den Plätzen zehn und elf beendeten. Dabei kam Marco Schätzing zu Fall und Florian Schön setzte sich endgültig an die Spitze des Rennens. Die Zuschauer an der Rennstrecke erlebten dann einen packenden Zweikampf zwischen Andi Weinhold und Marco Schätzing, welche die Positionen zwei und drei im Laufe des Rennens mehrfach wechselten. Am Ende waren die Kraftreserven von Weinhold größer, so dass er zu Schätzing in der vorletzten Runde einen Abstand von über einer Minute herausfahren konnte. Florian Schön fuhr damit einen klaren Sieg vor dem noch immer Gesamtführenden des MDC‐XC Andi Weinhold und Marco Schätzing ein. „Das Ziel auf meiner Lieblingsstrecke in Sebnitz zu gewinnen ist klar erfüllt“, so der Sieger, der ohne Trainingspause die nächsten Rennen Malevil‐Cup und MadEastChallenge in seiner Planung anstrebt.
Fotoserie: Halbzeit des Mitteldeutschlandcups
Weiterführende Informationen:
| Website des Mitteldeutschlandcup |



