Cross-WM: Lars van der Haar Weltmeister der U23
WM-Presseservice am 29.01.2011 - 16:16 Uhr
Lars van der Haar ist neuer Weltmeister der U23. Der Niederländer verwies in Sankt Wendel seinen Landsmann Mike Teunissen auf Platz zwei, Dritter wurde Karel Hnik aus Tschechien. Als bester Deutscher fuhr Marcel Meisen auf den elften Platz.
„Als ich in der letzten Runde Mike Teunisse überholt habe, wusste ich, dass es vielleicht klappen könnte“, sagte der neue U23-Weltmeister. Bis dahin hatte eine große Gruppe das Rennen auf dem tiefer werdenden Boden geprägt. In der letzte Runde ging eine Gruppe von elf Fahrern, in der alle Favoriten vertreten waren. Für eine Vorentscheidung sorgte Mike Teunisse mit seinem Angriff, den später Lars van der Haar konterte und erfolgreich ins Ziel brachte. Dahinter verwies Teunisse den Tschechen Hnik knapp auf den dritten Platz.
Die deutschen Fahrer hatten den Anschluss an die große Gruppe zunächst verpasst. Lediglich Marcel Meisen fand in der zweiten Hälfte des Rennens Anschluss, fiel aber in der vorletzten Runde wieder zurück. Mit einem starken Finale sicherte er sich noch den elften Rang. „Damit bin ich zufrieden. Ich hatte die Top Ten angepeilt“, sagte der Stolberger, der in diesem Jahr hinter Ole Quast Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften in Lorsch wurde. Quast beendete das WM-Rennen auf Rang 24.
Stimmen zum Rennen der U23
Lars van der Haar, Niederlande, Weltmeister:
Als ich Mike Teunisse überholt habe, dachte ich, dass ich es vielleicht schaffen kann. Die letzten 700 Meter bin ich Vollgas gefahren. Aber das war sehr hart, die letzten 75 Meter war ich doch schon müde.
Ich konnte jetzt die ganze Saison über mein Level halten. Mein Vorteil war auch, dass ich meine Konkurrenten kannte und wusste, was sie machen. In der Gruppe durfte man nicht zu weit von den Führenden sein, um den Anschluss nicht zu verlieren. Jetzt will ich noch mehr Rennen gewinnen und weiter an mir arbeiten. Es gibt einige Dinge, die ich noch verbessern kann, zum Beispiel brauch ich auch mehr Kraft für einen Kurs wie diesen hier.
Mike Teunissen, Niederlande, Platz 2:
Ich bin hierher gekommen, um zu gewinnen. Deshalb bin ich auch ein bisschen enttäuscht. Aber am letzten Anstieg war ich schon erschöpft. Im Finale wusste ich, dass Lars besser ist im Sprint. Aber ich musste meinen Sprint durchziehen,um aufs Podium zu kommen.
Karel Hnik, Tschechien, Platz 3:
Ich bin sehr sehr glücklich. Am Anfang lief es nicht so gut, ich war 15., habe mich das dann aber immer weiter nach vorn verbessert. Ich habe alles gegeben, um heute aufs Podium zu kommen.
Vincent Baestaens, Belgien, Platz 10:
Ich wollte heute gewinnen. In der letzten Runde hatte ich einen Reifenschaden, damit war es für mich vorbei.
Marcel Meisen, Stolberg, Platz 11:
Ich habe zwei Reifenschäden gehabt, sonst wären heute die Top 10 möglich gewesen. Die hatte ich auch angepeilt. Aber mit Platz elf bin ich trotzdem zufrieden. In der letzten Runde habe ich noch einmal alles gegeben.
Max Walsleben, Kleinmachnow, Platz 28:
Das war meine erste Weltmeisterschaft und ich fand, es war in Ordnung. Ich habe gemerkt, dass in den letzten Rennen immer besser ging. Mit Platz 28 habe ich meine Nominierung gerechtfertigt. Ich bin mit mir zufrieden und schaue jetzt aufs nächste jahr.
Bundestrainer Patrick Moster:
Ole Quast hatte zu Beginn gleich einen Reifenschaden und dadurch den Anschluss verpasst. Was das Ergebnis der U23 angeht, war das im Bereich dessen, was für uns möglich ist. Marcel Meisen ist ein gutes Rennen gefahren, hat als Elfter die ersten Zehn nur knapp verpasst.
„Als ich in der letzten Runde Mike Teunisse überholt habe, wusste ich, dass es vielleicht klappen könnte“, sagte der neue U23-Weltmeister. Bis dahin hatte eine große Gruppe das Rennen auf dem tiefer werdenden Boden geprägt. In der letzte Runde ging eine Gruppe von elf Fahrern, in der alle Favoriten vertreten waren. Für eine Vorentscheidung sorgte Mike Teunisse mit seinem Angriff, den später Lars van der Haar konterte und erfolgreich ins Ziel brachte. Dahinter verwies Teunisse den Tschechen Hnik knapp auf den dritten Platz.
Die deutschen Fahrer hatten den Anschluss an die große Gruppe zunächst verpasst. Lediglich Marcel Meisen fand in der zweiten Hälfte des Rennens Anschluss, fiel aber in der vorletzten Runde wieder zurück. Mit einem starken Finale sicherte er sich noch den elften Rang. „Damit bin ich zufrieden. Ich hatte die Top Ten angepeilt“, sagte der Stolberger, der in diesem Jahr hinter Ole Quast Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften in Lorsch wurde. Quast beendete das WM-Rennen auf Rang 24.
Stimmen zum Rennen der U23
Lars van der Haar, Niederlande, Weltmeister:
Als ich Mike Teunisse überholt habe, dachte ich, dass ich es vielleicht schaffen kann. Die letzten 700 Meter bin ich Vollgas gefahren. Aber das war sehr hart, die letzten 75 Meter war ich doch schon müde.
Ich konnte jetzt die ganze Saison über mein Level halten. Mein Vorteil war auch, dass ich meine Konkurrenten kannte und wusste, was sie machen. In der Gruppe durfte man nicht zu weit von den Führenden sein, um den Anschluss nicht zu verlieren. Jetzt will ich noch mehr Rennen gewinnen und weiter an mir arbeiten. Es gibt einige Dinge, die ich noch verbessern kann, zum Beispiel brauch ich auch mehr Kraft für einen Kurs wie diesen hier.
Mike Teunissen, Niederlande, Platz 2:
Ich bin hierher gekommen, um zu gewinnen. Deshalb bin ich auch ein bisschen enttäuscht. Aber am letzten Anstieg war ich schon erschöpft. Im Finale wusste ich, dass Lars besser ist im Sprint. Aber ich musste meinen Sprint durchziehen,um aufs Podium zu kommen.
Karel Hnik, Tschechien, Platz 3:
Ich bin sehr sehr glücklich. Am Anfang lief es nicht so gut, ich war 15., habe mich das dann aber immer weiter nach vorn verbessert. Ich habe alles gegeben, um heute aufs Podium zu kommen.
Vincent Baestaens, Belgien, Platz 10:
Ich wollte heute gewinnen. In der letzten Runde hatte ich einen Reifenschaden, damit war es für mich vorbei.
Marcel Meisen, Stolberg, Platz 11:
Ich habe zwei Reifenschäden gehabt, sonst wären heute die Top 10 möglich gewesen. Die hatte ich auch angepeilt. Aber mit Platz elf bin ich trotzdem zufrieden. In der letzten Runde habe ich noch einmal alles gegeben.
Max Walsleben, Kleinmachnow, Platz 28:
Das war meine erste Weltmeisterschaft und ich fand, es war in Ordnung. Ich habe gemerkt, dass in den letzten Rennen immer besser ging. Mit Platz 28 habe ich meine Nominierung gerechtfertigt. Ich bin mit mir zufrieden und schaue jetzt aufs nächste jahr.
Bundestrainer Patrick Moster:
Ole Quast hatte zu Beginn gleich einen Reifenschaden und dadurch den Anschluss verpasst. Was das Ergebnis der U23 angeht, war das im Bereich dessen, was für uns möglich ist. Marcel Meisen ist ein gutes Rennen gefahren, hat als Elfter die ersten Zehn nur knapp verpasst.





