Cross-WM: Französischer Dreifach-Erfolg zum Auftakt
WM-Presseservice am 29.01.2011 - 13:19 Uhr
Zum Auftakt der UCI Cyclocross Weltmeisterschaften in Sankt Wendel haben die Franzosen einen dreifachen Erfolg eingefahren. Clement Venturini holte sich nach 44:31 Minuten den Titel bei den Junioren und verwies seine beiden Landsleute Loic und Fabien Doubey auf die nächsten Plätze. Als bester deutscher Fahrer fuhr der Berliner Silvio Herklotz auf den achten Rang.
„Ich bin jetzt überglücklich“, strahlte Clement Venturini im Ziel. In der der dritten Runde hatte er sich aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe abgesetzt und fuhr von da an allein an der Spitze. In der letzten Runde hatte der Vierte des Gesamt-Weltcups eine Schrecksekunde zu überstehen: Er rutschte an einem Schräghang weg und bekam sein Rad nicht aus der Absperrung. Sein Vorsprung von 24 Sekunden reichte aber, um die Zwillingsbrüder Loic und Fabien Doubey auf Distanz zu halten.
Begonnen hatte das Rennen mit einem Sturz an derselben Stelle, die im Finale Venturini fast zum Verhängnis wurde. Zahlreiche Fahrer verkeilten sich, während sich vorn eine kleine Gruppe um den Zweiten der Europameisterschaft, Jakub Skala aus Tschechien absetzen konnte. Betroffen vom Sturz war auch Silvio Herklotz, der eine Minute brauchte, sich aus dem Gewühl zu lösen. „Ich bin aber zufrieden damit. Glück und Pech liegen eben immer dich zusammen“, sagte der Deutsche Meister im Ziel.
Stimmen zum Rennen der Junioren
Weltmeister Clement Venturini:
Es war ein schönes Rennen für uns. Ich bin gleich losgefahren, um mein Rennen fahren zu können. Ich habe immer daran geglaubt und nur nach vorn geschaut. Nach den französischen Meisterschaften, die für mich auf Platz 18 sehr schlecht gelaufen sind, wollte ich schon aufhören. Aber weil ich Sechster war im Weltcup, konnte ich bei der WM starten. Und heute wollte ich zeigen, dass ich etwas erreichen kann. Vor dem Rennen war ich sehr nervös und ängstlich, aber wenn es darauf ankommt, kann ich richtig loslegen.
Fabien Doubey, Frankreich, Platz 2:
Wir sind heute als Mannschaft sehr stark gewesen und wollten das auch so zeigen. Am Ende haben wir ein wirklich tolles Ergebnis erzielt, wir sind alle sehr zufrieden.
Loic Doubey, Frankreich, Platz 3:
Ich habe gesehen, dass mein Bruder Fabien vorne fahren und konnte später auch aufschließen. Wir hatten am Abend besprochen, dass wir hier mannschaftlich fahren wollen. Im Rennen haben wir uns an Clement orientiert. Als mein Bruder nachher noch mal kam, wusste ich, wir können heute was tolles schaffen.
Silvio Herklotz (Berlin), Platz 8:
Heute wäre mehr drin gewesen. Ich war an der Gruppe dran, als der Sturz passierte. Alle sind auf mich drauf gefallen, ich habe eine Minute gebraucht, um weiter fahren zu können. Von da an war es nur noch ein Kampf, wieder nach vorne zu kommen. Im Endeffekt bin ich zufrieden. Glück und Pech liegen immer dicht zusammen.
Julian Lehmann (Harburg), Platz 12:
Das war mein bestes internationales Ergebnis, klar, dass ich zufrieden bin. In der letzten Runde hatte ich noch einen Platten und bin deshalb noch auf Rang zwölf zurückgefallen. Mein Ziel waren die ersten 15, jetzt habe ich gezeigt, dass ich auch international mitfahren kann.
Yannick Eckmann (Kirchzarten), Platz 26:
Ich bin sehr enttäuscht. Ich war ich gleich in diesem großen Sturz verwickelt und hatte noch einen Platten. Dadurch habe ich sicher 30 Plätze verloren und war aus dem Spiel raus. Die Form war eigentlich.
Bundestrainer Patrick Moster:
Silvio Herklotz und Julian Lehmann haben sehr gut gekämpft. Die beiden sind ein starkes Rennen gefahren. Aber insgesamt bin ich nicht zufrieden. Wir hatten neun Defekte, deshalb konnten wir nicht das zeigen, was wir können.
„Ich bin jetzt überglücklich“, strahlte Clement Venturini im Ziel. In der der dritten Runde hatte er sich aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe abgesetzt und fuhr von da an allein an der Spitze. In der letzten Runde hatte der Vierte des Gesamt-Weltcups eine Schrecksekunde zu überstehen: Er rutschte an einem Schräghang weg und bekam sein Rad nicht aus der Absperrung. Sein Vorsprung von 24 Sekunden reichte aber, um die Zwillingsbrüder Loic und Fabien Doubey auf Distanz zu halten.
Begonnen hatte das Rennen mit einem Sturz an derselben Stelle, die im Finale Venturini fast zum Verhängnis wurde. Zahlreiche Fahrer verkeilten sich, während sich vorn eine kleine Gruppe um den Zweiten der Europameisterschaft, Jakub Skala aus Tschechien absetzen konnte. Betroffen vom Sturz war auch Silvio Herklotz, der eine Minute brauchte, sich aus dem Gewühl zu lösen. „Ich bin aber zufrieden damit. Glück und Pech liegen eben immer dich zusammen“, sagte der Deutsche Meister im Ziel.
Stimmen zum Rennen der Junioren
Weltmeister Clement Venturini:
Es war ein schönes Rennen für uns. Ich bin gleich losgefahren, um mein Rennen fahren zu können. Ich habe immer daran geglaubt und nur nach vorn geschaut. Nach den französischen Meisterschaften, die für mich auf Platz 18 sehr schlecht gelaufen sind, wollte ich schon aufhören. Aber weil ich Sechster war im Weltcup, konnte ich bei der WM starten. Und heute wollte ich zeigen, dass ich etwas erreichen kann. Vor dem Rennen war ich sehr nervös und ängstlich, aber wenn es darauf ankommt, kann ich richtig loslegen.
Fabien Doubey, Frankreich, Platz 2:
Wir sind heute als Mannschaft sehr stark gewesen und wollten das auch so zeigen. Am Ende haben wir ein wirklich tolles Ergebnis erzielt, wir sind alle sehr zufrieden.
Loic Doubey, Frankreich, Platz 3:
Ich habe gesehen, dass mein Bruder Fabien vorne fahren und konnte später auch aufschließen. Wir hatten am Abend besprochen, dass wir hier mannschaftlich fahren wollen. Im Rennen haben wir uns an Clement orientiert. Als mein Bruder nachher noch mal kam, wusste ich, wir können heute was tolles schaffen.
Silvio Herklotz (Berlin), Platz 8:
Heute wäre mehr drin gewesen. Ich war an der Gruppe dran, als der Sturz passierte. Alle sind auf mich drauf gefallen, ich habe eine Minute gebraucht, um weiter fahren zu können. Von da an war es nur noch ein Kampf, wieder nach vorne zu kommen. Im Endeffekt bin ich zufrieden. Glück und Pech liegen immer dicht zusammen.
Julian Lehmann (Harburg), Platz 12:
Das war mein bestes internationales Ergebnis, klar, dass ich zufrieden bin. In der letzten Runde hatte ich noch einen Platten und bin deshalb noch auf Rang zwölf zurückgefallen. Mein Ziel waren die ersten 15, jetzt habe ich gezeigt, dass ich auch international mitfahren kann.
Yannick Eckmann (Kirchzarten), Platz 26:
Ich bin sehr enttäuscht. Ich war ich gleich in diesem großen Sturz verwickelt und hatte noch einen Platten. Dadurch habe ich sicher 30 Plätze verloren und war aus dem Spiel raus. Die Form war eigentlich.
Bundestrainer Patrick Moster:
Silvio Herklotz und Julian Lehmann haben sehr gut gekämpft. Die beiden sind ein starkes Rennen gefahren. Aber insgesamt bin ich nicht zufrieden. Wir hatten neun Defekte, deshalb konnten wir nicht das zeigen, was wir können.
Weiterführende Informationen:
| Website der Cross-Weltmeisterschaft 2011 in St. Wendel |



