Cross-Weltcup: Pauwels machts wie Stybar
René Penno am 24.10.2011 - 13:37 Uhr
Zdenek Stybar hat es vor fast zwei Jahren vorgemacht, wie man in Tabor gewinnt: Bei der Weltmeisterschaft in seiner Heimat hatte sich der Quick Step-Profi schon zeitig abgesetzt, der Konkurrenz blieb nur noch der Kampf um Platz zwei. Kevin Pauwels muss sich daran erinnert haben. Denn am Sonntag machte er es ähnlich.
Zur Hälfte des Rennens setzte sich der Dritte der Weltmeisterschaften in St. Wendel ab und fuhr dem Sieg entgegen. Zdenek Stybar konnte sich vor eigenem Publikum noch zu anstrengen – wie schon in Pilsen vor einer Woche reichte es auch diesmal nicht zum Sieg. Immerhin war der Weltmeister diesmal ein Platz besser und verwies als Zweiter Pauwels’ Sunweb-Revor-Teamkollegen Klaas Vantornout auf den dritten Platz.
Sehen lassen konnten sich aber auch die Ergebnisse der Deutschen. Christoph Pfingsten (Cyclingteam De Rijke) wurde 16. und verbesserte sich gegenüber der Vorwoche um einen weiteren Platz, Marcel Meisen, neuer Teamkollege von Philipp Walsleben beim Team BKCP-Powerplus, schaffte es wieder in die Top 30; und im Rennen der Frauen fanden sich seit langer Zeit wieder zwei Deutsche in den Top Ten: Hanka Kupfernagel (Stevens) wurde Sechste, Sabrina Schweizer (Focus MIG-Team) Siebte.
Respekt vor Sabrina…
Lange konnte Hanka Kupfernagel mit den Besten mithalten, dann machte sich die überstandene Grippe bemerkbar. „Ich hatte einen guten Start, kam aber durch einen Fahrfehler der vor mir fahrenden Helen Wymans ins Hintertreffen und musste dann das Loch alleine zufahren“, erklärte die viermalige Weltmeisterin. Davon habe ich mich dann nicht mehr so gut erholt, zur Hälfte fehlte mir ein wenig die Luft. Ich habe den Trainingsausfall durch die Grippe auf diesem schweren Kurs gemerkt, bin aber super zufrieden mit dem Ergebnis. Respekt auch vor Sabrina, die ist ein tolles Rennen gefahren“, so die Deutsche Meisterin weiter.
Nicht ganz zufrieden trotz des 16. Platzes war Christoph Pfingsten. „Ich habe nicht das erreicht, was ich erreichen wollte“, sagte der Stahnsdorfer, für den die Saison ansonsten nach Plan läuft. Die ersten 15 hatte er wie schon in Pilsen angestrebt, der Grund, weshalb Pfingsten nur bedingt zufrieden war. „Am Start wollte ich mal probieren, mit den Großen mitzufahren“, hatte er zu Beginn des Rennens einiges an Kraft gelassen. „Aber es geht in die richtige Richtung“, konnte sich der Deutsche Vizemeister schnell mit Rang 16 anfreunden. Genau wie Marcel Meisen, der bei seinem erst vierten Crossrennen in diesem Winter erneut unter die besten 30 fuhr. „In Tabor habe ich mich aber gar nicht so gut gefühlt. Trotzdem bin mit meinem 30. Platz zufrieden“, sagt Meisen und hofft, sich in der nahen Zukunft noch weiter steigern zu können. Hinter dem Stolberger folgte Johannes Sickmüller auf Rang 38, dessen Stevens-Kollege Ole Quast wurde 46., Philipp Walsleben belegte abgeschlagen Rang 57.
Überraschung bei den Junioren
Für eine Überraschung sorgte Marco König vom RV Queidersbach bei den Junioren. Der amtierende Deutsche Meister der Jugend U17 fand sich auf internationalem Terrain auf Anhieb zurecht und beendete den ersten Weltcup der Junioren in diesem Winter auf Rang acht. Yannick Gruner, Steffen Müller und Max Lindenau (alle Stevens U19) belegten die Plätze 20, 28 und 32.
Viel mehr war auch bei den U23 nicht drin: Yannick Mayer (NSP) beendete das Rennen, bei dem Weltmeister Lars van der Haar allein von der Spitze fuhr, auf Rang 20. Michael Schweizer und Toni Bretschneider (beide Stevens) belegten die Ränge 29 und 32, Max Wasleben (Jenatec) wurde 35., direkt gefolgt von Enno Quast (Stevens) und Constantin Liebenow (Jenatec).
Zur Hälfte des Rennens setzte sich der Dritte der Weltmeisterschaften in St. Wendel ab und fuhr dem Sieg entgegen. Zdenek Stybar konnte sich vor eigenem Publikum noch zu anstrengen – wie schon in Pilsen vor einer Woche reichte es auch diesmal nicht zum Sieg. Immerhin war der Weltmeister diesmal ein Platz besser und verwies als Zweiter Pauwels’ Sunweb-Revor-Teamkollegen Klaas Vantornout auf den dritten Platz.
Fotoserie: Cross-Weltcup: Pauwels machts wie Stybar
Sehen lassen konnten sich aber auch die Ergebnisse der Deutschen. Christoph Pfingsten (Cyclingteam De Rijke) wurde 16. und verbesserte sich gegenüber der Vorwoche um einen weiteren Platz, Marcel Meisen, neuer Teamkollege von Philipp Walsleben beim Team BKCP-Powerplus, schaffte es wieder in die Top 30; und im Rennen der Frauen fanden sich seit langer Zeit wieder zwei Deutsche in den Top Ten: Hanka Kupfernagel (Stevens) wurde Sechste, Sabrina Schweizer (Focus MIG-Team) Siebte.
Respekt vor Sabrina…
Lange konnte Hanka Kupfernagel mit den Besten mithalten, dann machte sich die überstandene Grippe bemerkbar. „Ich hatte einen guten Start, kam aber durch einen Fahrfehler der vor mir fahrenden Helen Wymans ins Hintertreffen und musste dann das Loch alleine zufahren“, erklärte die viermalige Weltmeisterin. Davon habe ich mich dann nicht mehr so gut erholt, zur Hälfte fehlte mir ein wenig die Luft. Ich habe den Trainingsausfall durch die Grippe auf diesem schweren Kurs gemerkt, bin aber super zufrieden mit dem Ergebnis. Respekt auch vor Sabrina, die ist ein tolles Rennen gefahren“, so die Deutsche Meisterin weiter.
Nicht ganz zufrieden trotz des 16. Platzes war Christoph Pfingsten. „Ich habe nicht das erreicht, was ich erreichen wollte“, sagte der Stahnsdorfer, für den die Saison ansonsten nach Plan läuft. Die ersten 15 hatte er wie schon in Pilsen angestrebt, der Grund, weshalb Pfingsten nur bedingt zufrieden war. „Am Start wollte ich mal probieren, mit den Großen mitzufahren“, hatte er zu Beginn des Rennens einiges an Kraft gelassen. „Aber es geht in die richtige Richtung“, konnte sich der Deutsche Vizemeister schnell mit Rang 16 anfreunden. Genau wie Marcel Meisen, der bei seinem erst vierten Crossrennen in diesem Winter erneut unter die besten 30 fuhr. „In Tabor habe ich mich aber gar nicht so gut gefühlt. Trotzdem bin mit meinem 30. Platz zufrieden“, sagt Meisen und hofft, sich in der nahen Zukunft noch weiter steigern zu können. Hinter dem Stolberger folgte Johannes Sickmüller auf Rang 38, dessen Stevens-Kollege Ole Quast wurde 46., Philipp Walsleben belegte abgeschlagen Rang 57.
Überraschung bei den Junioren
Für eine Überraschung sorgte Marco König vom RV Queidersbach bei den Junioren. Der amtierende Deutsche Meister der Jugend U17 fand sich auf internationalem Terrain auf Anhieb zurecht und beendete den ersten Weltcup der Junioren in diesem Winter auf Rang acht. Yannick Gruner, Steffen Müller und Max Lindenau (alle Stevens U19) belegten die Plätze 20, 28 und 32.
Viel mehr war auch bei den U23 nicht drin: Yannick Mayer (NSP) beendete das Rennen, bei dem Weltmeister Lars van der Haar allein von der Spitze fuhr, auf Rang 20. Michael Schweizer und Toni Bretschneider (beide Stevens) belegten die Ränge 29 und 32, Max Wasleben (Jenatec) wurde 35., direkt gefolgt von Enno Quast (Stevens) und Constantin Liebenow (Jenatec).
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: UCI Cyclocross World Cup 2011/2012 - 2. Lauf in Tabor, Tschechien | |
| Website des Radsport-Weltverbandes UCI |






