Cross Lohne: Walsleben ist auf dem Weg zurück
Armin Küstenbrück am 26.10.2009 - 11:34 Uhr
Am Sonntag bestritt der Kleinmachnower Philipp Walsleben (21) sein zweites Cross-Rennen der Saison - und sein erstes in seiner Wahlheimat Belgien. War das Rennen beim Deutschland-Cup in Lohne vor einer Woche vor allem dazu geeignet, nach einer überstandenen Bakterien-Infektion wieder Rennluft zu schnuppern, war der zweite Lauf zur renommierten GvA-Trofee in Oudenaarde die erste internationale Standortbestimmung für den Brandenburger.
Und der U23-Weltmeister löste diese Aufgabe am Koppenberg durchaus erfolgreich. Am Ende landete Walsleben im Weltcup-würdigen Feld - es waren immerhin die besten 20 des letzten Weltcups in tschechischen Pilsen am Start – auf Rang 20. „Damit bin ich zufrieden“, meinte der amtierende Deutsche Meister nach dem Zieleinlauf.
Denn der zweite Platz in Lohne hatte Walsleben zunächst kaum Selbstvertrauen schenken können, gilt doch die deutsche Cross-Szene nicht zwangläufig als Gradmesser für internationale Konkurrenzfähigkeit. „Es blieb eine leichte Unsicherheit über die ganze Woche, die schließlich in einem relativ schlechten Training am Tag vor dem Rennen gipfelte“, berichtete Walsleben, der im Trikot des Deutschen Meisters ziemlich weit hinten im Starterfeld von Oudenaarde aufgestellt wurde, weil ihm in der noch jungen Saison die wichtigen Punkte vom Saisonstart fehlen. Doch das gute Gefühl beim Warmfahren stimmte Walsleben zuversichtlich, und auch am Start konnte der leichtgewichtige Deutsche der belgisch-tschechischen Konkurrenz überraschend schnell das Hinterrad zeigen.
Dass die Form des Sommers nicht ganz verloren ist und auch das intensive Training der vergangenen Wochen erfolgreich anschlägt, zeigte Walsleben deutlich: Von der ersten Runde an kämpfte er in einer achtköpfigen Verfolgergruppe um Platz 10. Erst gegen Rennende musste der 21-jährige Kleinmachnower vom belgischen Profi-Team BKCP-Powerplus dem Trainingsrückstand Tribut zollen, fiel nach einem harten Rennen mit konditionellen Problemen ein wenig zurück und belegte schließlich den 20. Platz - unterm Strich kein schlechtes Ergebnis für einen deutschen Crosser bei einem belgischen Rennen. Zumal er tatsächlich damit auch bester deutscher Starter war.
Im vergangenen Jahr hatte er das Rennen am Koppenberg noch gewonnen – damals aber noch in der Nachwuchskategorie der U23, in der er dann ja auch zum Saisonende Weltmeister geworden war. Nun musste er bei einem seiner Lieblingsrennen erstmals in der Elite-Klasse antreten: „Das ist schon ein ganz anderes Gefühl, wenn dich rund 15.000 Menschen am Berg anfeuern und dein Rennen live im Fernsehen übertragen wird“, freute er sich über die ungewohnte Startzeit: „Früher hatte ich am Nachmittag mein Rennen schon hinter mir und konnte entspannt das Hauptrennen anschauen - und jetzt bin ich plötzlich selbst bei den Großenmit dabei.“
Bis er allerdings ganz vorne mitfahren kann, ist es noch ein weiter Weg - das weiß auch Walsleben selbst und sein Team: “Der Sportliche Leiter steht voll hinter mir und unterstützt mich auf dem Weg nach oben, ohne mir jetzt unnötig Druck zu machen“, findet Walsleben Rückhalt in seinem Team BKCP-Powerplus. „Wenn alles gut läuft, das Training wie geplant anschlägt und ich auch wieder ein gutes Gefühl für die Fahrtechnik im Gelände habe, dann kann ich den kommenden Wochen noch viel weiter nach vorne fahren“, zeigt sich Walsleben motiviert für die kommenden Aufgaben.
Doch auch am nächsten Wochenende wird der erfolgreichste deutsche Crosser der vergangenen Jahre wieder ganz hinten starten müssen. Denn auch in der Superprestige-Serie hat er noch keine Punkte, die ihn berechtigen würden, weiter vorne aufgestellt zu werden. Auf dem hügeligen Kurs von Hoogstraten, auf dem auch die Europameisterschaft der Junioren, Espoirs und Frauen ausgetragen werden wird, wird Walsleben am Sonntag erneut zeigen müssen, dass seine Formkurve aufwärts zeigt. Diesmal aber dürfte er kaum Grund haben, an seinem Trainingszustand zu zweifeln.
Und der U23-Weltmeister löste diese Aufgabe am Koppenberg durchaus erfolgreich. Am Ende landete Walsleben im Weltcup-würdigen Feld - es waren immerhin die besten 20 des letzten Weltcups in tschechischen Pilsen am Start – auf Rang 20. „Damit bin ich zufrieden“, meinte der amtierende Deutsche Meister nach dem Zieleinlauf.
Denn der zweite Platz in Lohne hatte Walsleben zunächst kaum Selbstvertrauen schenken können, gilt doch die deutsche Cross-Szene nicht zwangläufig als Gradmesser für internationale Konkurrenzfähigkeit. „Es blieb eine leichte Unsicherheit über die ganze Woche, die schließlich in einem relativ schlechten Training am Tag vor dem Rennen gipfelte“, berichtete Walsleben, der im Trikot des Deutschen Meisters ziemlich weit hinten im Starterfeld von Oudenaarde aufgestellt wurde, weil ihm in der noch jungen Saison die wichtigen Punkte vom Saisonstart fehlen. Doch das gute Gefühl beim Warmfahren stimmte Walsleben zuversichtlich, und auch am Start konnte der leichtgewichtige Deutsche der belgisch-tschechischen Konkurrenz überraschend schnell das Hinterrad zeigen.
Dass die Form des Sommers nicht ganz verloren ist und auch das intensive Training der vergangenen Wochen erfolgreich anschlägt, zeigte Walsleben deutlich: Von der ersten Runde an kämpfte er in einer achtköpfigen Verfolgergruppe um Platz 10. Erst gegen Rennende musste der 21-jährige Kleinmachnower vom belgischen Profi-Team BKCP-Powerplus dem Trainingsrückstand Tribut zollen, fiel nach einem harten Rennen mit konditionellen Problemen ein wenig zurück und belegte schließlich den 20. Platz - unterm Strich kein schlechtes Ergebnis für einen deutschen Crosser bei einem belgischen Rennen. Zumal er tatsächlich damit auch bester deutscher Starter war.
Im vergangenen Jahr hatte er das Rennen am Koppenberg noch gewonnen – damals aber noch in der Nachwuchskategorie der U23, in der er dann ja auch zum Saisonende Weltmeister geworden war. Nun musste er bei einem seiner Lieblingsrennen erstmals in der Elite-Klasse antreten: „Das ist schon ein ganz anderes Gefühl, wenn dich rund 15.000 Menschen am Berg anfeuern und dein Rennen live im Fernsehen übertragen wird“, freute er sich über die ungewohnte Startzeit: „Früher hatte ich am Nachmittag mein Rennen schon hinter mir und konnte entspannt das Hauptrennen anschauen - und jetzt bin ich plötzlich selbst bei den Großenmit dabei.“
Bis er allerdings ganz vorne mitfahren kann, ist es noch ein weiter Weg - das weiß auch Walsleben selbst und sein Team: “Der Sportliche Leiter steht voll hinter mir und unterstützt mich auf dem Weg nach oben, ohne mir jetzt unnötig Druck zu machen“, findet Walsleben Rückhalt in seinem Team BKCP-Powerplus. „Wenn alles gut läuft, das Training wie geplant anschlägt und ich auch wieder ein gutes Gefühl für die Fahrtechnik im Gelände habe, dann kann ich den kommenden Wochen noch viel weiter nach vorne fahren“, zeigt sich Walsleben motiviert für die kommenden Aufgaben.
Doch auch am nächsten Wochenende wird der erfolgreichste deutsche Crosser der vergangenen Jahre wieder ganz hinten starten müssen. Denn auch in der Superprestige-Serie hat er noch keine Punkte, die ihn berechtigen würden, weiter vorne aufgestellt zu werden. Auf dem hügeligen Kurs von Hoogstraten, auf dem auch die Europameisterschaft der Junioren, Espoirs und Frauen ausgetragen werden wird, wird Walsleben am Sonntag erneut zeigen müssen, dass seine Formkurve aufwärts zeigt. Diesmal aber dürfte er kaum Grund haben, an seinem Trainingszustand zu zweifeln.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: Rund um den Lohner Aussichtsturm 2009 - 3. Lauf SKS Deutschland Cup Cross | |
| Website der RSG Lohne-Vechta |
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