Berg-DM 2010: Weilheim ist gerüstet

radcross.de - Redaktion am 27.11.2009 - 15:49 Uhr
Attraktiven und spannenden Radrennsport auf nationalem Top-Niveau verspricht der Velo & Bike Club Waldshut-Tiengen für das Wochenende am 28. und 29. August 2010. Die Deutsche Meisterschaft Berg 2010 mit der Radbundesliga findet in Weilheim-Remetschwiel statt.

Auf einem selektiven 9,9 Kilometer langen Rundkurs von Remetschwiel über Oberalpfen, Ay und Bannholz werden die nationalen Bergmeister ermittelt. Der Kurs hat es in sich. Die Fahrerinnen und Fahrer müssen auf jeder Runde rund 270 Höhenmeter, verteilt auf zwei lange und einen kurzen Anstieg bewältigen. Für die Juniorinnen, Frauen, Junioren und Männer U23 geht es dabei auch um Bundesliga-Punkte.

„Wir freuen uns sehr über den Zuschlag des BDR und erwarten spannende, hochklassige Rennen um die Titel“, so der Rennverantwortliche Marco Gern vom VBC Waldshut-Tiengen. Aus vier Streckenvorschlägen wurden bei einer Streckensichtung Ende August 2009 zusammen mit dem Landestrainer des Badischen Radsportverbandes, Mike Sievers, sowie dem Vizeprasidenten Leistungssport des BDR, Günter Schabel, zwei Favoriten ausgewählt.

„Wir haben die volle Unterstützung der Stadt Waldshut-Tiengen, der Gemeinde Weilheim, des Verkehrs- uund Straßenbauamtes (Landratsamt Waldshut-Tiengen), der Polizeidirektion Waldshut-Tiengen und der Südbaden-Bus GmbH sowie aller Ortsvorsteher der Streckenorte. Es wurde beschlossen, dass man die Rennstrecke mit Start/Ziel in Weilheim/Remetschwiel umsetzt. Das war auch der absolute Favorit, mit seiner 2.400 Meter langen ansteigenden Zielanfahrt wird es hier einen echten Bergmeister geben.“



Bei den Junioren wird der Breisacher Nationalfahrer Jasha Sütterlin (RSV Achkarren) seinen Berg-Titel von 2009 verteidigen. Nico Knab vom ausrichtenden VBC Waldshut-Tiengen, der zusammen mit Sütterlin in der Bundesliga 2010 für das LV Team Rothaus Baden startet, will bei seinem Heimrennen ebenfalls überzeugen. Die Rennen der Frauen und Männer U23 werden an Spannung und Besetzung kaum zu überbieten sein. Insgesamt werden in den drei Rennen mit fünf Klassen etwa 450-500 Teilnehmer an den Start gehen.