BDR überträgt Ergebnismanagement in Doping-Angelegenheiten an NADA

BDR-Medienservice am 18.01.2011 - 16:25 Uhr
Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) wird das komplette Ergebnismanagement in Doping-Angelegenheiten an die NADA übertragen. Das gab der Verband am Montag nach dem Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung bekannt.

„Ein Meilenstein! Gut, dass die im Sommer begonnenen Gespräche nun zu einem erfolgreichen Anschluss gekommen sind“, freut sich BDR-Generalsekretär Martin Wolf. Am 16. April müssen die BDR-Delegierten in Wiesbaden noch den für die Umsetzung notwendigen Ergänzungen der Satzung zustimmen. „Nach dem einstimmigen Votum aller Landesverbände durch den Verbandsrat im November letzten Jahres, gehen wir davon aus, dass auch die Bundeshauptversammlung der notwendigen Satzungsänderung zustimmen wird. Dieser Schritt ist zukunftsweisend und wird die in der Vergangenheit aufgekommenen Diskussionen über die Bewertung durch den Verband vermeiden“, sagte BDR-Präsident Rudolf Scharping nach Abschluss der Vereinbarung.

Schon seit 2007 hatte der BDR in seinen Gesprächen mit dem DOSB und anderen Verbänden immer wieder darauf hingewiesen, dass er im Rahmen der einheitlichen Umsetzung des NADA-Codes durch alle Verbände, eine unabhängige und einheitliche Gleichbehandlung aller Fälle um deutschen Sport, auch im Sinne der Athleten für notwendig hält. Der maßgeblich in die Umsetzung der Vereinbarung eingebundene Jurist der BDR-Anti-Doping-Kommission, Rechtsanwalt Bernd Emanuel:„Das ist der notwendige Schritt, um zukünftig eine sportartübergreifende Behandlung von Dopingfällen im Sinne aller Beteiligten zu gewährleisten.“
Weiterführende Informationen:
Website des Bund Deutscher Radfahrer